Es ist kein Chaos - also eher selten - doch Ordnung ist ein gewünschter Zustand unserer Wohnung, der eher in die Richtung Utopie geht.
In über 40 Jahren, die diese Heimstatt schon bewohnt wird, hat sich eine Menge an nötigen und besonders wichtigen Sachen angesammelt. Besonders wichtig, weil sich bei der Durchsicht mancher Ecken ein gewisser "Aha-Effekt" einstellt. "Aha, das haben wir auch?" Dazu kommt fallweise: "Aha, das Gleiche habe ich doch erst im vergangenen Jahr (nochmals) gekauft."
Einige Jahre wohnten hier 6 Personen auf 75 qm. Da musste der Platz, der zur Verfügung stand, sehr genau aufgeteilt und genutzt werden. Hat auch ganz gut geklappt. Na gut, bei Durchfallerkrankung war es wichtig, dass es einen guten Kontakt zu den Nachbarn gab, aber das ist eine andere Geschichte.
Was ich sagen wollte ist, dass der Letzte unserer Söhne vor nicht ganz einem Jahrzehnt in eine eigene Wohnung übersiedelte. Die war zwar größer als unsere, aber er hatte zu wenig Platz, um alle seine Sachen mit zu nehmen. Auch Sohn Nr. 3 verwendet das ehemalige Kinderzimmer hier noch als Depot für die besonders wichtigen Dinge, die er vielleicht irgendwann einmal abholen wird. Er weiß zwar nicht mehr, was es ist, aber wegwerfen wäre ein Sakrileg.
Ach, meine Gedanken vermehren sich wie die Gegenstände in unserer Wohnung. Was ich eigentlich schreiben wollte ist, dass ich einen Blog entdeckte - Danke liebe
Eva - mit einfachen Aufgaben zur Chaosbeseitigung in der Wohnung. Sinnigerweise nennt sich der Blog
Ordnungshüterin.
Nun muss ich leider meinen Platz am PC verlassen, um den Empfehlungen der
Ordnungshüterin zu folgen. Ich muss ja die seit Anfang Jänner aufgelisteten täglichen Aufgaben nachholen, um am Laufenden zu bleiben.