Meine Eltern lebten in der russischen Besatzungszone, knapp neben dem Flughafen Aspern (Wien, 22. Bezirk)
Die Russen hatten sich im Haus einquartiert, deshalb mussten meine Eltern mit 3 meiner Geschwister bei Verwandten unterkommen.
In diesem hier gezeigten Haus wurde ich im Oktober 1945 geboren.
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Mittwoch, 17. Januar 2018
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Erinnerungen
Wir
wohnen schon 43 Jahre in diesem Wohnhaus. Viele Jahre war gleich neben dem
Eingang zu unserer Stiege ein Blumengeschäft.
Angestellte
dieses Geschäftes zogen immer am 5. Dezember ab beginnender Dämmerung als
Krampus und als Nikolo verkleidet durch die Wohnhausanlage. Ach war das
herrlich. Die Kinder lachten und quietschten und genossen diese Auftritte.
Diese
Blumenhandlung gibt es schon lange nicht mehr, leider. Es wird hier immer öder
und langweiliger. Aber ich bin froh, dass wir so fröhliche Stunden erleben
durften.
Montag, 19. November 2012
Vor zwei Jahren
Heute vor zwei jahren entschloss ich mich, hier zu bloggen. Viele Besucher meines alten Blogs sind mir hierher gefolgt, neue sind hinzu gekommen.
Danke an die Bloggergemeinschaft, die mir über die Jahre hinweg die Treue gehalten hat. Es ist ein gutes Gefühl, mit Menschen im weiten www Gedankenaustausch betreiben zu können. Einige durfte ich persönlich kennen lernen. Es war in jedem einzelnen Fall ein positives Erlebnis.
Morgendämmerung
Ist die Nacht denn
schon vorüber?
Die Sonne sank vor
kurzer Zeit
am Horizont so golden
nieder,
doch nun singt früh
die Lerche Lieder,
der Tag erwacht, zur
Pflicht bereit.
Wohin sind nur die
vielen Stunden
der langen Nacht, ins Nichts
enteilt?
Im Bauch des www
verschwunden?
Ich habe sie nicht
mehr gefunden,
obwohl ich lange dort verweilt’.
© Poldi Lembcke (2004)
Donnerstag, 17. Mai 2012
73. Geburtstag
Liebe Schwester, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gesundheit und noch viel Freude am Leben wünsche ich Dir.
Das kleine Mädchen neben meiner Schwester bin ich. Wo wir damals mit unserer Mutter unterwegs waren, weiß ich nicht mehr.
Die Westen hatte unsere Mutter gestrickt, die Kleider wurden von ihr genäht. Auch die Kniestrümpfe hatte Mutter genadelt.
Das kleine Mädchen neben meiner Schwester bin ich. Wo wir damals mit unserer Mutter unterwegs waren, weiß ich nicht mehr.
Die Westen hatte unsere Mutter gestrickt, die Kleider wurden von ihr genäht. Auch die Kniestrümpfe hatte Mutter genadelt.
Donnerstag, 2. Februar 2012
Popcorn
Gestern machte ich wieder einmal Popcorn. Dabei erinnerte ich mich an meine Kindheit.
Ich war ein Teenager, als wir zum ersten Mal diese Knabberei selbst zubereiteten. Meine Mutter war neuen Dingen immer sehr aufgeschlossen, also kaufte sie Popcorn ein und los ging es.
Eine Pfanne mit etwas Fett wurde auf den Herd gestellt, der Boden der Pfanne mit Popcorn bedeckt, und dann warteten wir auf das Ergebnis.
Ganz plötzlich ging es los: Es ploppte wie bei einem Maschinengewehr ... und überall in der Küche hatte sich die duftenden Köstlichkeite verteilt.
Wir hatten noch Tage später über diese Ungeschicklichkeit gelacht! Und NIE WIEDER Popcorn in der Pfanne OHNE DECKEL zubereitet!
Heutzutage ist die die Zubereitung durch die Microwellenpackungen sehr einfach.
Freitag, 2. Dezember 2011
Plutos Weihnachtsbaum
Ein Klassiker von Walt Disney ist Plutos Weihnachtsbaum Immer wieder bringen mich diese Szenen zum Lachen.
Pluto, Mickey Mouse und viele andere Figuren aus der genialen Werkstatt von Walt Disney begleiteten mich in meiner Kindheit und Jugend. Und ich gebe zu, dass ich auch als junge Frau regelmäßig diese Hefte und Taschenbücher mit Leidenschaft las.
Montag, 7. November 2011
Erinnerungen
Beim Umräumen fand ich ein altes Weihnachtsgeschenk an meine Mutter, das ich als Kind für sie zusammen gestellt hatte. Geld war ja Mangelware, also musste ich mir etwas einfallen lassen, was ich als Geschenk für meine Mutter unter den Weihnachtsbaum legen konnte.
Meine Mutter machte immer gerne Mehlspeisen. Dafür benötigte sie Backpulver und Vanillezucker. Damals standen auf den Päckchen Rezepte. Ich sammelte die leeren Päckchen, schnitt sie auf und klebte sie in ein altes Rechenheft. Geld für ein neues Heft hatte ich ja nicht.
Und so sah das Ergebnis dann aus:
Samstag, 28. Mai 2011
Kindheitserinnerungen
Solche Metallstühle wie hier im Wiener Volksgarten kann man auch in einem Teil des Schönbrunner Schlossgartens und im Wiener Stadtpark sehen.
Als ich noch ein kleines Kind war, machte meine Mutter mit mir oft Ausflüge in die oben erwähnten Parks. Damals durfte man den Rasen nicht betreten. Und wenn jemand auf einem der Stühle Platz nahm, kam gleich eine Kassierin und verlangte Geld für den Sitzplatz. Wenn ich dann wirklich sehr müde von Herumlaufen war, setzte sich meine Mutter auf einen der Stühle und nahm mich auf den Schoß.
Heute ist kein Obolus mehr fürs Sitzen zu entrichten und in den Stadtgärten darf jeder sogar im Gras in der Sonne liegen. Nur in den Bundesgärten - wie dieser Volksgarten beim Parlament - darf der Rasen nicht betreten werden. Doch ich denke, das wird sich auch bald ändern.
Als ich einmal bei einer Gewerkschaftsschulung im Salzkammergut war, hielt dort ein Wiener Architekt und Stadtplaner einen Vortrag. Da ein schöner Tag war, saßen wir vor dem Seminarraum im Freien auf der Wiese. Ich erwähnte dem Stadtplaner gegenüber, wie schön es doch wäre, wenn in den Wiener Parks so ein Gras wie in den Bädern angepflanzt würde und wir auch dort im Gras liegen dürften.
Einige Zeit (Jahre?) später fiel mir auf, dass die Schilder "Betreten verboten" großteils entfernt waren. Vielleicht hat meine Wortmeldung damals zum Umdenken geführt.
Montag, 7. Februar 2011
Erinnerung
Es war vor vielen Jahren ... so in den 60ern. Ich stand nach Dienstschluss wartend bei der Straßenbahnhaltestelle, als ein fröhlicher (mir unbekannter) junger Mann auf mich zukam und mich ansprach:
"Heute habe ich meinen ersten Lohn erhalten. Ich freue mich so sehr, dass ich es jemanden erzählen muss!"
Ich weiß nicht mehr, welchen Job er ausübte, aber dieses Glück in seinen Augen und die Freude über das erste selbst verdiente Geld werden immer in meiner Erinnerung bleiben.
Samstag, 15. Januar 2011
Die 60er
Heute sah ich im NDR eine Sendung über die 60er. Da wurden eine Menge Erinnerungen wach.
Es war das Zeitalter großer Veränderungen und des Wirtschaftswachstums. Das Farbfernsehen löste schwarz-weiß ab, die Beatles mit ihren Pilzköpfen wurden Vorbild für viele Burschen und junge Männer, die Emanzipationsbewegung der Frauen begann mit Minirock und Bikini.
Die sexuelle Revolution brach an. Es gab endlich Sexualaufklärung für Kinder. Die Pille begann ihren Siegeszug.
Auch Tragödien ereigneten sich. John F. Kennedy wurde in Dallas erschossen, eine Sturmflut suchte den Norden Deutschlands heim und forderte viele Todesopfer. Contergan führte dazu, dass sich die Gliedmaßen und/oder Organe nicht vollständig entwickelten.
Roy Black sang Ganz in Weiß, Heintje besang Mama, Udo Jürgens stürmte die Charts mit Mercie Cherie und das Musical Hair begeisterte die Massen.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dieser Sendung. Solche Rückblicke sehe ich immer wieder gerne.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Mein Körper und ich
Gestern wurde meine Erkältung eine Woche alt. Sie hat sich hier häuslich eingerichtet und will nicht abreisen. Unsere Wohnung dürfte eine gemütliche Ausstrahlung haben.
Weil sich dieser ungebetene Gast nicht verabschieden wollte, musste ich ein ernstes Wort sprechen. Und ich machte dann meine Drohung wahr und ging zur Ärztin. Vielleicht hätte ich das von Anfang an tun sollen, aber die Ärztin hat ihre Ordination im Haus gegenüber. Das ist so ein weiter Weg ;-)
Dumm ist auch, wenn so eine Erkrankung nicht schwer genug ist, um im Bett zu bleiben, das Wohlgefühl aber trotzdem irgendwo im Nirwana verschwunden ist.
Wenn mir etwas fehlt, dann sehne ich mich nach meiner Kindheit. Da durfte ich tagsüber in Mutters herrlich weichen und warmen Bett schlafen, verwöhnt mit köstlichem Apfelkompott ...
Diese Erinnerungen sind wunderbar!
Dienstag, 14. Dezember 2010
Was wünscht du dir zu Weihnachten?
"Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?" hatte ich als Kind oft meine Mutter gefragt. Über ihre Antwort hatte ich mich nicht sehr gefreut. Sie sagte regelmäßig: "Ich wünsche mir Gesundheit und brave Kinder!"
Was fängt man als Kind mit solchen Wünschen an? Das sind keine Geschenkswünsche, die ein Kind erfüllen kann. Na gut, brav sein! Aber das war ich ja sowieso. Irgendwie ärgerte ich mich auch darüber.
Heute fragte mich mein kleiner Enkel, was ich mir vom Christkind wünschte. Ich war schon versucht zu sagen, dass ich mir Gesundheit für meine Familie wünsche. Grad noch rechtzeitig fiel mir ein, wie ich in jungen Jahren über eine solche Antwort dachte. Also äußerte ich einige kleine Wünsche, die Kevin dann auf Papier zeichnete, damit das Christkind auch meinen Wunschzettel lesen konnte.
Jetzt verstehe ich, dass sich die Wünsche im Alter ändern, dass andere Dinge als materielle Wünsche wichtig sind.
Montag, 6. Dezember 2010
Nikolaus und Krampus
Es war vor vielen Jahren, ich war 5 Jahre alt, mein Bruder 13. Wir wohnten in einem Haus im 22. Wiener Gemeindebezirk, also Rand von Wien, damals noch eine ländliche Gegend. Es war üblich zu dieser Zeit, dass Krampus und Nikolaus germeinsam von Haus zu Haus gingen. So kamen sie auch zu uns. Kettengerassel vom Krampus an unserer Haustüre ... ich verkroch mich gleich unter eine Bank.
Die üblichen Fragen an meinen Bruder: "Warst Du brav im letzten Jahr? Kannst Du ein Gedicht aufsagen?"
Mein Bruder stellte sich vor den Beiden auf und rezitierte:
Vater unser, der du bist,
ich weiß schon, wer der Krampus ist.
Der Krampus ist ein böser Mann,
der die Kinder wixen*) kann!
Daraufhin gab es vom Krampus Schläge mit der Rute auf sein Hinterteil. Meinem Bruder machte es aber nichts aus, er grinste die ganze Zeit.
Ich habe nicht viel in meinem Gedächtnis, was ich in diesem Alter erlebte, aber das blieb in meiner Erinnerung haften.
Einen schönen Nikolaustag wünsche ich euch!
*) wixen = schlagen
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