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Montag, 18. Februar 2013

Zeit am PC

Ingrid fragt in ihrem Blog, wieso in der Küche die Zeit schneller läuft als am PC. 

Ich weiß es auch nicht, aber es ist eine Tatsache, die sich immer wieder bewahrheitet. Ein Beispiel dazu: 

Manchmal gibt es bei uns zum Frühstück aufgebackene Semmeln (Brötchen) aus dem kleinen Brötchen-backautomaten. Während der ca. 8 Minuten, die die Semmeln benötigen, um knackig gebräunt zu werden, sitze ich am PC und schaue schnell meine Mails durch. Einige erfordern eine Antwort, die ich sofort schreibe, um nicht darauf zu vergessen. 

Diese Arbeit ist in höchstens 4 bis 5 Minuten erledigt. In der Küche läuft die Zeit jedoch mehr als doppelt so schnell. Das merke ich dann, wenn sich der Geruch nach verbranntem Gebäck bis ins Wohnzimmer zu meiner Computerecke ausbreitet. 

Aber wenn ich in der Küche stehe und darauf warte, dass z.B. das Wasser für die Frühstückseier zu kochen beginnt, dauert es eine Ewigkeit. 

Liegt es also an meiner Anwesenheit, dass da die Zeit beinahe stehen bleibt und in anderen Räumen eifrig joggt?


Freitag, 28. Dezember 2012

Gedanken zwischen den Feiertagen

Die Geschenke sind schon längst ausgepackt.


Die Kinder sind mit den neuen Spielsachen beschäftigt. Wollen die Buben der jetzigen Generation immer noch mit Eisenbahnen spielen? Oder vielleicht auch die Mädchen? Eine elektrische Eisenbahn hatte ich mir sehr gewünscht, aber für Mädchen kam das damals ja nicht in Frage.


Kuscheltiere mögen alle gerne. Manchmal sogar die Erwachsenen. Ich selbst habe auch noch einige Kuschelbären in meinem Zimmer. In manchen Belangen werde ich wohl nie erwachsen werden.


Was hat der Karli hier in seinem Packerl? Vielleicht Bücher? Die wichtigsten Geschenke in meiner Kindheit waren Bücher. Auch heute mag ich gerne Jugendbücher lesen, deshalb lese ich unserem Enkel freiwillig immer eine Geschichte vor dem Einschlafen vor. 


Habt ihr Freude am Lesen? An welche Bücher aus eurer Kindheit erinnert ihr euch noch? Eines meiner Lieblingsbücher war Der Flug ins Karfunkelland von Friedrich Feld. 

Dieses Buch bekam ich ungefähr mit 7 oder 8 Jahren. Ich las es immer wieder, weil ich so fasziniert von dieser utopischen Geschichte war. Dem entsprechend zerfleddert war das Buch. Als wird dann - ich war 10 Jahre alt - nach Ottakring übersiedelten, warf es meine Mutter vermutlich weg. Wir zogen ja aus einem Haus weg in eine Zimmer-Küche-Kabinett-Wohnung.
Vor einigen Jahren - noch vor der Euro Einführung - hatte ich das Glück, dieses Buch antiquarisch kaufen zu können. Natürlich extrem teuer. Aber ich wollte es unbedingt besitzen.

Ich hatte auch eine Menge Mädchenbücher wie die Serie Tapfere kleine Ulli von Julia Genner. Den ersten Band dieser Serie entdeckte ich vor einem Jahr in einer alten Bücherei. Ich konnte nicht widerstehen und er wanderte mit mir nach Hause.

Mittwoch, 12. September 2012

Fisch ist gesund

Esst mehr Fisch, wird auf allen Gesundheitsseiten empfohlen. So weit so gut. Gesund werden dabei auf jeden Fall die Fischhändler. Meiner Meinung nach sind die Preise für Fisch explosionsartig gestiegen.

Heute las ich im Prospekt eines Supermarktes: Frischer Alpenlachs, Seesaibling pro 100g statt € 3,49 nur € 2,99, frische Reinanke (vom Chiemsee) statt € 2,79 nur € 2,59. Von den Fischfilets schreibe ich lieber nichts, die sind für mich sowieso jenseits meines Geldbeutels.

Wir essen immer gerne Fisch, mindestens einmal in der Woche. Aber bei solchen Preisen bleiben mir die Bissen im Hals stecken.

Da habe ich an unsere Politiker eine Frage: Gibt es eigentlich spezielle Pensionserhöhungen, damit sich Pensionisten den gesunden Fisch, Bio-Waren und gentechnikfreies Essen leisten können, oder sollen wir lieber Ungesundes zu uns nehmen, um den Pensionstopf rechtzeitig in Richtung Himmel zu verlassen?


Montag, 6. August 2012

Gedanken

Es war einmal ein Sonnenstrahl,
der hatte müde Glieder.
Da sah er einen Wasserfall
und ließ sich darauf nieder.
(c) Poldi Lembcke


Dienstag, 26. Juli 2011

Duft

 
Nichts bringt die Erinnerung so rasch hervor wie ein vertrauter Geruch.
Auch jede Wohnung, jedes Haus hat seinen eigene unverfälschliche Note.
Aber am liebsten rieche ich den Duft des Morgens, wenn der Tau noch auf den Gräsern liegt, wenn die Blumen ihre Blütenköpfe der Sonne entgegen strecken. 
Dann rieche ich Heimat.

© Poldi Lembcke

Mittwoch, 30. März 2011

So nicht!



Wie auch in der vergangenen Woche, sah ich heute auf RTL Let's Dance. Und wieder erinnerte mich die Jurie an meine Schulzeit.

Wärend meiner Schulzeit war es immer wieder üblich, dass Kinder zur Schnecke gemacht wurden, anstatt das Positive in den Vordergrund zu stellen und zu motivieren.

Es ist so schlimm anzuhören, wie manche TänzerInnen niedergemacht werden. Dieses oberlehrerhafte Getue zeigt meiner Meinung nach von wenig Intelligenz.

Liebe Jurie: Bitte motivieren und nicht betonieren. Die Menschen, die da mitmachen, sind keine Profis und sie treten auch nicht zur Maturaprüfung an!

Sonntag, 27. März 2011

Murphys Gesetz


Murphys Gesetz besagt, dass alles schief gehen wird, was schief gehen kann.

Oft trifft es beim Auto fahren zu. Wir gehen zum Auto, das am Straßenrand steht. Ein ruhiger Tag, die Straße ist leer. Aber dann, wenn wir aus der Parklücke fahren wollen, kommt eine Wagenkolonne.

Wir fahren auf der Landstraße. Weit vorne ein Traktor, kein Gegenverkehr. Wenn wir dann nahe genug zum Überholen sind, kommen andere Fahrzeuge entgegen, sodass wir abbremsen müssen.

Und ein Phänomen ist, dass wir uns immer bei der Supermarktkasse anstellen, wo wir am längsten warten müssen. Da ist es egal, ob wir vorher abschätzen, welche Einkaufswagen am wenigsten beinhalten, denn dann hat derjenige sicher ein Problem mit der Bankomatkarte, oder es entsteht eine Debatte über einen bestimmten Warenpreis …

Da gibt es sicher unzählige Beispiele, die wir alle bestätigen können.

Jedoch sind uns die positiven Ereignisse nicht so im Gedächtnis wie die Negativen. Wie oft erhaschen wir den letzten Parkplatz gleich auf Anhieb, der Langsamfahrer biegt rechtzeitig ab, bevor wir abbremsen müssen, usw. Also nehmen wir Murphys Gesetz gelassen und lächeln wir darüber.

Dienstag, 22. Februar 2011

Gelesen


Unlängst, als ich in einer Station auf die U-Bahn wartete, fiel mir folgender Tex auf  einem Plakat auf:

Es kann jeder Frau passieren,
dass sie ungewollt schwager wird.
Wir sind aber nicht verpflichtet,
uns dafür zu schämen.
(eine Patientin)

Irgendwie berührt mich dieser Text sehr. Als ich schwanger war, war es noch nicht üblich, dass eine Frau das so offen zeigt. Obwohl ich mich jedes mal sehr freute, wenn ich wieder ein Baby erwartete, war es mir doch in irgendeiner Form peinlich, meinen Bauch so öffentlich zu zeigen.

Um wieviel freier gehen heute die werdenden Mütter damit um. Ich finde es einfach großartig.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Gedanken

Liebe und Toleranz sind untrennbar mit einander verbunden,
denn ohne Toleranz ist Liebe nicht ehrlich!
(c) Poldi Lembcke

Dienstag, 15. Februar 2011

Recycling

Heute ging ich einkaufen. Unter anderem auch Toilettenpapier. Ich kaufte zwei unterschiedliche Sorten. Als ich daheim den Rechnungszettel nochmals durchsah, war ich dann doch etwas erstaunt.


In meinem Kopf geht es drunter und drüber:  

Wie wird Toilettenpapier recycelt ? 

Ich will es garnicht wissen und werde jetzt nicht mehr darüber nachdenken!


Donnerstag, 13. Januar 2011

Award

Diesen Award


habe ich von Esmee überreicht bekommen.

Liebe Esmee ich freue mich sehr darüber, dass Du meinen als eine von 3 Blogs ausgewählt hast. Verzeih mir bitte, wenn ich diese Auszeichnung nicht weiter reiche. Ich lese so gerne bei den unterschiedlichsten Blogs und habe größte Probleme 3 davon für diese Auszeichnung auszuwählen. 

Den ganzen Tag lang überlegte ich, wie ich damit umgehen soll und bin zu keiner Lösung gekommen. Ich mag alle Blogs, die ich besuche und bin über die Vielfalt an Themen  begeistert. Es gibt Berichte über den ganz normalen Alltag, über Gedanken und Träume, über die verschiedenen künstlerischen Tätigkeiten, über Schönheiten der eigenen Heimat, usw. 

Versteh bitte meine Beweggründe, diesen Award nicht weiter zu geben. Die Auswahl ist viel zu groß.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Verhaltensweisen

Ich sehe gerne Filme, die mir besonders gut gefallen, mehrmals an. Dabei bemerke ich immer wieder ein Verhalten an mir, worüber ich dann hinterher den Kopf schüttle:

Ein spannender Film, von dem ich das Ende schon kenne, reißt mich immer wieder mit. Ich sitze da und zittere innerlich und bin total angespannt: "Hoffentlich geht es gut aus!"

Das Liebespaar, gegen das Intrigen gesponnen wurden: "Hoffentlich kommen sie trotz aller Widrigkeiten wieder zusammen!"

Ein spannender Krimi: "Hoffentlich entkommt er/sie dem Mörder!"

Bin ich denn total verblödet? Schaltet da mein Gehirn aus? Ich weiß es nicht