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Freitag, 28. Dezember 2012

Gedanken zwischen den Feiertagen

Die Geschenke sind schon längst ausgepackt.


Die Kinder sind mit den neuen Spielsachen beschäftigt. Wollen die Buben der jetzigen Generation immer noch mit Eisenbahnen spielen? Oder vielleicht auch die Mädchen? Eine elektrische Eisenbahn hatte ich mir sehr gewünscht, aber für Mädchen kam das damals ja nicht in Frage.


Kuscheltiere mögen alle gerne. Manchmal sogar die Erwachsenen. Ich selbst habe auch noch einige Kuschelbären in meinem Zimmer. In manchen Belangen werde ich wohl nie erwachsen werden.


Was hat der Karli hier in seinem Packerl? Vielleicht Bücher? Die wichtigsten Geschenke in meiner Kindheit waren Bücher. Auch heute mag ich gerne Jugendbücher lesen, deshalb lese ich unserem Enkel freiwillig immer eine Geschichte vor dem Einschlafen vor. 


Habt ihr Freude am Lesen? An welche Bücher aus eurer Kindheit erinnert ihr euch noch? Eines meiner Lieblingsbücher war Der Flug ins Karfunkelland von Friedrich Feld. 

Dieses Buch bekam ich ungefähr mit 7 oder 8 Jahren. Ich las es immer wieder, weil ich so fasziniert von dieser utopischen Geschichte war. Dem entsprechend zerfleddert war das Buch. Als wird dann - ich war 10 Jahre alt - nach Ottakring übersiedelten, warf es meine Mutter vermutlich weg. Wir zogen ja aus einem Haus weg in eine Zimmer-Küche-Kabinett-Wohnung.
Vor einigen Jahren - noch vor der Euro Einführung - hatte ich das Glück, dieses Buch antiquarisch kaufen zu können. Natürlich extrem teuer. Aber ich wollte es unbedingt besitzen.

Ich hatte auch eine Menge Mädchenbücher wie die Serie Tapfere kleine Ulli von Julia Genner. Den ersten Band dieser Serie entdeckte ich vor einem Jahr in einer alten Bücherei. Ich konnte nicht widerstehen und er wanderte mit mir nach Hause.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Überlegung

Es ist sooooooooo schlimm. Heute passierte es zum zweiten Mal, dass mir in der Straßenbahn ein Sitzplatz angeboten wurde. Ich glaube, ich werde meine Haare wieder färben müssen!

Oktober 2012
Juni 2012

Sonntag, 4. November 2012

Das Stammcafé

Unser Stammcafé schließt heute. Der Pepi war beinahe 30 Jahre Herr und Faktotum von Café und Greißlerei am Rand von Ottakring. Hier konnten wir unsere Sorgen abladen, Kraft und Fröhlichkeit tanken. Auch war es ein Treffpunkt von Menschen unterschiedlichster Prägung.

Pepi geht in Pension. Er wird uns sehr fehlen.



Auf Wiedersehen

Den wohlverdienten Ruhestand
wir Dir vom Herzen gönnen.
Du wirktest viele Jahre lang
mit Herz, Verstand und Können.

Ein jeder Mensch ist stets ersetzlich,
doch nur am Arbeitsplatz allein,
denn die Persönlichkeit wird letztlich
niemals zu ersetzen sein.

Nun sagen wir Auf Wiederseh’n
und wünschen Dir viel Glück
Gestalte jeden Tag Dir schön,
denk gern an uns zurück.

© Poldi Lembcke

Freitag, 31. August 2012

Ein festlicher Tag

Gestern feierten wir im kleinen Rahmen den Geburtstag meines Mannes. Die große Familienfeier wird am Sonntag im Garten bei köstlich gegrillten Speisen stattfinden.

Das Leben hat so manche Narben hinterlassen - wie bei dieser Rose, die trotzdem ihre herrliche Blüte der Sonne entgegen reckt.


Samstag, 18. August 2012

Kinderlachen

Vergangene Woche hörte ich fröhliche Kinderstimmen im Hof. Neugierig ging ich auf den Balkon. Unten war ein Arbeiter beschäftigt, den Rasen zu gießen. Ich beobachtete, wie die Kinder immer wieder zum Wasserstrahl liefen und dann quietschend und lachend wieder aus der "Gefahrenzone" sprinteten. 

Der Arbeiter spielte diesen Spaß mit und schwenkte den Wasserschlauch immer ein wenig in Richtung der Kinder. Es war so lieb anzusehen.


Als wir vor 43 Jahren hier einzogen, gab es viele Kinder, die im Hof spielten und daran Freude hatten. Es ist leider sehr still hier geworden. Umso mehr freute ich mich über diese Szene.

Dienstag, 14. August 2012

Wieder normaler Alltag

Mein Mann ist wieder daheim. Unser Kater ist glücklich, dass er endlich wieder seinen gewohnten Platz auf Walters Beinen einnehmen kann.


Montag, 13. August 2012

Warten

Eben rief mich mein Mann an und teilte mir mit, dass er noch einen Tag und eine Nacht im Spital bleiben muss. Ein Tag ist ja nicht lang. Ich werde es erwarten.


Sonntag, 12. August 2012

Besuch im Krankenhaus

Als ich letztens im Krankenhaus aus dem Fenster blickte, sah ich auf dem Dach eines Nebenpavillons einen Vogel sitzen, den Umrissen nach eine Eule.


Da setzte ich den Zoom ein - es war eine Eule. Bei näherer Betrachtung auf dem PC stellte sie sich aber als Kunstwerk heraus, leider.



Unlängst berichtete das Fernsehen, dass auf einem Dach des Spitals Bienenstöcke aufgestellt wurden. Auch gibt es öfter Füchse auf dem Areal zu sehen. Also hätte es mich nicht gewundert, wenn dort auch eine Eule ansässig wäre, aber dann sicher nicht so frei auf einem Dach.

Meinem Mann geht es schon viel besser, vermutlich wird er morgen nach Hause kommen dürfen. Danke an dieser Stelle für die vielen Glückwünsche!


Dienstag, 31. Juli 2012

Pause

In den nächsten 2 Wochen werde ich vermutlich wenig am PC sein, ich werde dann zwischen Garten, Krankenhaus und Wohnung pendeln. 

Auch unser braver Postbote braucht eine kleine Pause

Dienstag, 3. Juli 2012

Hitzeschaden 2

Nicht nur in unserem privaten Umfeld passieren uns oft abstruse Dinge, wie schon anhand der Kommentare zum vorigen Beitrag zu lesen ist, auch Profis sind nicht davor gefeit.

Heute am Nachmittag ging ich in einem Cafe und bestellte mir eine Melange. In Wien ist es Tradition, zur Melange ein Glas kaltes Wasser dazu zu stellen.

Der junge Ober servierte den Kaffee mit einem Wasserglas - ohne Inhalt! Es fiel ihm erst auf, als er kurze Zeit später an meinem Tisch vorbei kam und das leere Glas sah. Sofort entschuldigte er sich und füllte das kühle Nass auf. 

In Anbetracht meiner morgendlichen Erfahrung musste ich schmunzeln.

Hitzeschaden

Die Hitze hat uns hier in Wien seit Tagen im Griff. Es gibt ständig mehr als 35 Grad bei wolkenlosem Himmel.

Bisher hatte ich keine Probleme mit diesen hohen Temperaturen. Doch heute Morgen gab es das erste Anzeichen, dass die extreme Wärme meinem Gehirn nicht gut tut: Der Filterkaffee zum Frühstück bestand aus klarem heißem Wasser. Ich hatte vergessen, das Kaffeepulver in den Filter zu geben.


Donnerstag, 28. Juni 2012

Neulich beim Arzt

Letztens war ich beim Arzt. Aus Sorge, an einer nicht entdeckten schweren Krankheit zu leiden, zählte ich alle Schmerzen auf, unter denen ich seit einigen Wochen litt.

"Mich schmerzen alle Muskeln, ich kann mich nicht einmal am Rücken kratzen oder eine lästige Fliege von meiner Schulter verjagen. Eine Trinkflasche öffnen ist ohne Hilfsmittel (Mann, wenn er daheim ist) unmöglich."

Der Arzt entgegnete völlig emotionslos: "Das sind nicht die Muskeln, die schmerzen. Es haben sich viele kleine Ablagerungen an den Knochen gebildet, die bei Bewegungen in die Muskelbereiche ausstrahlen."

"Und dagegen ist nichts zu machen? Ich bin ja noch nicht einmal 67, wie wird das denn erst einmal im höheren Alter werden?"

"Da sind Sie schon spät dran, andere haben diese Probleme schon viel früher!"

Na dann ... da bin ich ja beruhigt!


Mittwoch, 27. Juni 2012

Die Bücher sind da

Heute durfte ich meine Bücher - mehr als ein Dutzend - entgegennehmen. Endlich kann ich die Gedichte aller AutorInnen, die bei dieser Blütenlese eigene Gedanken zu Papier brachten, in Ruhe genießen.


Von Beginn an eine spannende Aufgabe für uns alle. Meine Bewunderung gilt "unserem" Karl, der es schaffte, dieses Buch zustande zu bringen.

Sollte jemand Interesse am Erwerb dieses Buches haben, dann bitte ich um eine Nachricht im Kommentar.


Ach, den Preis des Buches vergaß ich zu schreiben. Es kostet € 7.50 + Versandkosten.

Montag, 25. Juni 2012

Anti-Falten-Diät

Es ist möglich: Ohne chirurgische Eingriffe, ohne Faltenfüller mit einer Injektionsnadel. Ich habe diese Diät an mir selbst ausprobiert, und ich darf mitteilen: Es wirkt schon in kurzer Zeit. 

Beinahe täglich konnte ich im Spiegel beobachten, wie eine Falte nach der anderen unsichtbar wurde. Es ist so einfach, dass ich mich wundere, dass es vor mir noch niemand entdeckte. Keine Zeitschrift schrieb einen entsprechenden Artikel, im Internet ist nichts zu finden, und nicht einmal im Werbefernsehen wurde darüber berichtet. Dabei ist es doch so einfach,

Hier ist der Diätplan:

Ausgiebig frühstücken mit allem, was das Herz - und vor allem der Magen - begehrt.
Mittagessen natürlich mindestens mit 3 Gängen, also Vorspeise, Hauptspeise und natürlich Nachtisch. Essen so viel, wie es schmeckt. Die Nachspeise kann auch öfter als nur einmal gegessen werden.
Zur Jause Kaffee oder Kakao und Kuchen. Es darf auch Torte sein.
Abendessen wie zu Mittag.
Danach vor dem Fernseher gemütlich machen, Bier und Knabberzeug bereit stellen.

Zwischen den Mahlzeiten ist jede Art von Snack erlaubt, egal ob süß oder salzig.

Seit einem Monat lebe ich nach diesem Diätplan. Mein Gesicht ist glatt wie vor 30 Jahren. 

Noch einen positiven Aspekt dieser Diät darf ich vermelden: In meinem Schrank hängen neue Kleider. Auch mein Gemütszustand hat sich zum Positiven verändert. Wenn ich an all die leckeren Speisen denke, die schon auf das Verzehren warten, geht in meinem Antlitz die Sonne auf.

(c) Poldi Lembcke




Montag, 18. Juni 2012

"Unser" Buch und Gartenzeit

Der Probedruck ist bei Karl eingetroffen und wird von ihm sehr genau kontrolliert. Wenn alles in Ordnung ist und er sein OK gibt, dann dauert es nur mehr ein paar Tage, bis die Bücher gedruckt und versendet werden.


Derzeit bin ich kaum einmal zuhause in der Wohnung. Ich kann deshalb eure Blogs nicht besuchen, aber ich werde es bestimmt nachholen.

Bis dann also ...

Dienstag, 12. Juni 2012

Zeitunterschiede PC - Küche

Die Zeitunterschiede sind enorm, wenn man das Verweilen am PC und die Arbeit in der Küche vergleicht. Beim Kochen sind 10 Minuten 10 Minuten. Am PC sind 10 Minuten manchmal 1 Stunde. 

Das musste ich letztens wieder einmal feststellen. 

Ich bereitete Zucchinischiffchen zu, also die Zucchinis wurden längs durchgeschnitten, ausgehölt und mit gemischtem Faschierten (Hackfleisch) gefüllt, danach im Backrohr ca. 1/2 Stunde gebraten.

Das Fruchtfleisch gab ich mit etwas Butter in die Pfanne und ließ es bei kleiner Flamme anrösten.

Dann setzte ich mich ganz kurz zum PC, um nach neuen Mails zu sehen. Ach, da sind wieder einige Kommentare zu meinen Beiträgen angekommen. Die Antworten darauf gehen ja schnell, da kann das Gemüse ruhig weiter garen. Es sind ja nur ein paar Minuten gewesen, die ich hier am PC gesessen bin.

Und nun ab in die Küche. Der Geruch vom Gemüse war sehr intensiv. Als ich den Deckel von der Pfanne hob, bot sich dieser Anblick:


Die Zucchinischiffchen haben auch ohne weiteres gebratenes Gemüse sehr gut geschmeckt. Doch etwas erscheint mir seltsam: Wieso vergeht in der Küche die Zeit viel schneller als am PC?


Mittwoch, 6. Juni 2012

Gartenzeit

Zur Zeit bin ich im Garten und sitze hier mit dem Laptop. Mein Läppi hat schon einige Wehwechen, z.B. kann ich die Fotos nicht mehr mit dem Programm öffnen, das ich bisher benutzte. Auch sonst gibts einige Probleme, z.B.: beim Zugriff auf den Blog, usw.

Es wird also den Sommer über manchmal längere Pausen geben.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Vernissage

Montag war bei der Eröffnung von Ingrids Ausstellung im Haus des Pensionistenverbandes im 18. Wiener Gemeindebezirk.


Ich mag ihren Malstil sehr, egal ob es Aquarell, Acryl oder eine andere Technik ist, egal ob modern oder klassisch. Für mich kommt ihre Freude an diesem schönen Hobby bei allen ihren Bildern rüber.


Montag, 16. April 2012

Heute wird gemeckert


Am Abend verwende ich eine Creme für die Nacht, am Morgen eine Tagescreme. Beide Tiegel sehen gleich aus, nur die winzige Aufschrift an der Dose unterscheidet sie.

Bei der Gesichtsreinigung und –pflege muss ich meine Brille weg legen. Das ist mir klar. Auch weiß ich, dass ich klein Geschriebenes dann nicht mehr lesen kann. Kosmetikfirmen dürfte das nicht bekannt sein.

Natürlich nutzte ich mehrere Möglichkeiten zur Unterscheidung wie z.B. einen Kennzeichnung auf dem Deckel mit dem Nagellack.

Für die Augenpartie verwende ich eine Augencreme, für Hals und Brust auch eine entsprechende Creme. Auch diese Produkte kaufte ich bisher von einer eher hochpreisigen Kosmetikmarke.

Die Augencreme ist in einem eleganten Glas mit Pumpe. Einfach und praktisch zu handhaben. Wenn sich das Mittel aber dem Ende zuneigt, dann ist das Pumpen nicht mehr möglich, denn das Röhrchen hört ca. 5 mm vor dem Glasboden auf. Wegwerfen mit einem Inhalt, der noch für mindestens 2 Wochen zur Augenpflege reicht, kommt nicht in Frage. Mit Wattestäbchen gelang es mir immer wieder, die Reste zu verwerten. Bei der Hals- und Brustcreme war es ähnlich.

Im Badezimmer steht auch mein Parfumfläschchen mit Pumpspray. Sogar mit Brille habe ich Probleme, die Sprayöffnung zu sehen. Und oft genug sprühe ich das Parfum in die Luft anstatt auf meine Haut.

Letztens wechselte ich die Kosmetikmarke. Ich bin nicht nur von den neuen Produkten auf meiner Haut begeistert, auch schafft es diese Firma, dass ich Tages- und Nachtcreme durch unterschiedliche Farben der Deckel auch ohne Brille erkennen kann. Hier möchte ich noch erwähnen, dass der Preis dieser für mich neuen Cremen sehr weit unter dem liegt, was ich vorher für meine Gesichtspflege bezahlte.

Unlängst kaufte ich ein Parfum, das mich von der Duftnote sehr begeisterte. Überraschender Wese war dieses sehr günstig. Und die Sprayöffnung hatte eine hellere Farbe als der Rest des Sprühknopfes. Endlich kann ich damit punktgenau die Stellen treffen, die ich will.


Dienstag, 13. März 2012

Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Eben rief ich meine Friseurin an, um einen Termin zum Haareschneiden auszumachen. Gleichzeitig räumte ich meine Handtasche ein. Mitten im Telefongespräch dachte ich: "Wo habe ich denn wieder mein Handy abgelegt!" Mit dem Handy am Ohr ging ich ins Vorzimmer, in die Küche und ins Bad, um dieses verflixte Telefon zu suchen.

Nach Beendigung des Telefonats hatte ich es dann entdeckt: In meiner Hand!

Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Ist das noch normal, oder war eben Herr Alzheimer zu Besuch?