Heute gab es bei uns Grünkohl. Wenn ich diese norddeutsche Speise koche, dann riecht das mein Oldie kilometerweit und kommt schon mit dem Essbesteck in der Hand bei der Haustüre herein.
Einige wissen es schon, dass mein Liebling vor 36 Jahren aus Hamburg nach Wien gekommen und bei mir ansässig geworden ist. Hier gibt es grundsätzlich Wiener Küche wie z.B. Spaghetti Bolognese oder geschnetzeltes Hühnerfleisch a la Döner.
Spaß beiseite.
Natürlich koche ich international. Und wenn ich guter Stimmung bin, koche ich Speisen, die er aus seiner Heimat kennt. Dazu gehören Birnen-Bohnen-Speck, Bauernfrühstück und natürlich Grünkohl. Die Grünkohldosen müssen wir aus dem Norden mit nach Wien nehmen, wenn wir seine Heimat besuchen, da es sie hier in Wien nicht gibt.
Aber das wollte ich eigentlich nicht erzählen, sondern von dem Dessert berichten, das es als Nachtisch heute gab. Das Rezept habe ich von Frag-Mutti-de und nennt sich Eulenbuscher Pudding.
Zutaten (Original):
2 Päckchen Vanillepudding
1 Liter Milch
400 g Sahne (Schlagobers)
100 g Blockschokolade
1 Dose Mandarinen
1 kleine Dose Ananasstücke
Zuerst wird der Pudding gekocht und ca. 3 Stunden kalt gestellt.
Tipp von mir: Pudding bekommt keine Haut, wenn er sofort nach dem Kochen luftdicht zugedeckt wird, z.B. in einer Tupp**schüssel mit Deckel.
Sahne schlagen, den abgekühlten Pudding cremig rühren, die abgetropften Mandarinen und Ananasstückchen und die geschlagene Sahne unterrühren, danach die geriebene Schokolade darunter mischen. In Dessertschalen oder -gläser füllen und eine Stunde kalt stellen.
Ich habe von dem Rezept oben nur die Hälfte genommen. Es hat für 6 Personen völlig gereicht.
