Am Mittwoch nahm ich am Betriebsausflug teil. Zuerst fuhren wir mit dem Autobus bis Kienberg, und dann mit dem
Ötscherland-Express bis Lunz am See. Und das alles bei strömendem Regen.
Diese Fahrt mit der Schmalspurbahn war ein Abenteuer für sich. Mitten auf der Strecke lag ein Baum auf den Gleisen, der erst entfernt werden musste. Auf halber Strecke muss immer Wasser nachgetankt werden. Da gab es diesmal auch ein Problem, da ein dafür nötiger Schlüssel plötzlich nicht auffindbar war. Aber es gab auch einen Fotohalt, den ich natürlich nützte.
Dieser Fotohalt dauerte lang genug, um durch und durch nass zu werden. Alles in Allem dauerte es ungefähr 1 1/2 Stunden länger als geplant. Aber die Kolleginnen meisterten das Zeitmanagement ausgezeichnet.
Mittagessen gab es im Seerestaurant in Lunz/See. Das Essen war ausgezeichnet und zu moderaten Preisen.
Lunz am See ist ein Kältepol in Österreich. Dort ist es immer etwas kälter als im Rest des Landes.
Die Fahrt über den See wurde in mehreren Gruppen durchgeführt. Ich selbst ließ mir Zeit und fuhr erst mit dem letzten Boot.
Als ich dann mit der letzten Gruppe über den See fuhr, kam die Sonne heraus. Hier unten ist das Seebad zu sehen. Aber wegen der niedrigen Temperaturen - ca. 14 ° - war kein Badegast zu sehen.
Der Bootsführer erklärte einiges zur Geschichte des
Lunzer Sees mit interessanten Details. Zum Beispiel gibt es hier auch eine Seebühne, die jeder mieten kann.
Die Hochschule für Bodenkultur betreibt eine Biologische Station. Unter der Insel dieser Station ist die tiefste Stelle des Sees - rund 34 Meter.
Nach diesem interessanten Ausflug fuhren wir wieder nach Wien zurück. Den Tag ließen wir bei einem Heurigen in Wien ausklingen.
Dieser Heurige hat auf dem Dachboden eine Kuh versteckt, die aber neugierig auf uns herunter blickte. Aus den anderen Dachfenstern schauten ein Schwein und ein Schaf, wer da zum Tor herin kommt.