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Mittwoch, 12. September 2012

Fisch ist gesund

Esst mehr Fisch, wird auf allen Gesundheitsseiten empfohlen. So weit so gut. Gesund werden dabei auf jeden Fall die Fischhändler. Meiner Meinung nach sind die Preise für Fisch explosionsartig gestiegen.

Heute las ich im Prospekt eines Supermarktes: Frischer Alpenlachs, Seesaibling pro 100g statt € 3,49 nur € 2,99, frische Reinanke (vom Chiemsee) statt € 2,79 nur € 2,59. Von den Fischfilets schreibe ich lieber nichts, die sind für mich sowieso jenseits meines Geldbeutels.

Wir essen immer gerne Fisch, mindestens einmal in der Woche. Aber bei solchen Preisen bleiben mir die Bissen im Hals stecken.

Da habe ich an unsere Politiker eine Frage: Gibt es eigentlich spezielle Pensionserhöhungen, damit sich Pensionisten den gesunden Fisch, Bio-Waren und gentechnikfreies Essen leisten können, oder sollen wir lieber Ungesundes zu uns nehmen, um den Pensionstopf rechtzeitig in Richtung Himmel zu verlassen?


Donnerstag, 26. April 2012

Unsinnige Mails


Manchmal habe ich den Eindruck, dass der PC gewaltig zur Verdummung beiträgt. Es ist die Schnelligkeit, mit der Mails weiter geleitet werden, ohne deren Inhalte näher zu prüfen. Ein Beispiel:

Heute erhielt ich eine Mail mit folgendem Inhalt:

Möglicherweise haben die Chinesen mit ihrem Feng SHUi Recht …

Dieses Jahr: Juli hat 5 Freitage, 5 Samstage und 5 Sonntage
Dies gibt es alle 823 Jahre
Sie nennen es "Geldsack"
Schicke es an alle Deine Freunde, man sagt, dass man innerhalb 4 Tage Geld erhält. Die Chinesen sagen, wer nicht teilnimmt, wird arm bleiben.
Ich persönlich werde es auf alle Fälle weiterleiten.

Hat irgendjemand von den Versendern daran gedacht, vor dem Weiterleiten dieser schon seit längerer Zeit kursierenden Mail sein Gehirn zu aktivieren?


Nachtrag: Jeder Monat mit 31 Tagen hat 5 Wochenenden, wenn der 1. auf einen Freitag oder Samstag fällt. Bei Monaten mit 30 Tagen nur dann, wenn der 1. auf einen Samstag fällt.

Und das passiert nicht nur alle 823 Jahre!

Montag, 16. April 2012

Heute wird gemeckert


Am Abend verwende ich eine Creme für die Nacht, am Morgen eine Tagescreme. Beide Tiegel sehen gleich aus, nur die winzige Aufschrift an der Dose unterscheidet sie.

Bei der Gesichtsreinigung und –pflege muss ich meine Brille weg legen. Das ist mir klar. Auch weiß ich, dass ich klein Geschriebenes dann nicht mehr lesen kann. Kosmetikfirmen dürfte das nicht bekannt sein.

Natürlich nutzte ich mehrere Möglichkeiten zur Unterscheidung wie z.B. einen Kennzeichnung auf dem Deckel mit dem Nagellack.

Für die Augenpartie verwende ich eine Augencreme, für Hals und Brust auch eine entsprechende Creme. Auch diese Produkte kaufte ich bisher von einer eher hochpreisigen Kosmetikmarke.

Die Augencreme ist in einem eleganten Glas mit Pumpe. Einfach und praktisch zu handhaben. Wenn sich das Mittel aber dem Ende zuneigt, dann ist das Pumpen nicht mehr möglich, denn das Röhrchen hört ca. 5 mm vor dem Glasboden auf. Wegwerfen mit einem Inhalt, der noch für mindestens 2 Wochen zur Augenpflege reicht, kommt nicht in Frage. Mit Wattestäbchen gelang es mir immer wieder, die Reste zu verwerten. Bei der Hals- und Brustcreme war es ähnlich.

Im Badezimmer steht auch mein Parfumfläschchen mit Pumpspray. Sogar mit Brille habe ich Probleme, die Sprayöffnung zu sehen. Und oft genug sprühe ich das Parfum in die Luft anstatt auf meine Haut.

Letztens wechselte ich die Kosmetikmarke. Ich bin nicht nur von den neuen Produkten auf meiner Haut begeistert, auch schafft es diese Firma, dass ich Tages- und Nachtcreme durch unterschiedliche Farben der Deckel auch ohne Brille erkennen kann. Hier möchte ich noch erwähnen, dass der Preis dieser für mich neuen Cremen sehr weit unter dem liegt, was ich vorher für meine Gesichtspflege bezahlte.

Unlängst kaufte ich ein Parfum, das mich von der Duftnote sehr begeisterte. Überraschender Wese war dieses sehr günstig. Und die Sprayöffnung hatte eine hellere Farbe als der Rest des Sprühknopfes. Endlich kann ich damit punktgenau die Stellen treffen, die ich will.


Donnerstag, 28. Juli 2011

Buchklub


 
Vor vielen vielen Jahren (40?) kaufte ich über die Buchgemeinschaft *** eine Natur-Enzyklopädie. So viel zur Vorgeschichte.

Diese Woche erhielt ich einen Anruf einer Dame dieser Firma, der sich sinngemäß so abspielte:

Sie: „Sie haben die Enzyklopädie vor vielen Jahren gekauft. Sie besitzen die Bände doch noch?“
Ich: „Ja.“
Sie: „Wir möchten Ihnen das Zertifikat dafür überreichen, sie haben es ja damals mitbezahlt.“
Ich: „ Ja? Senden Sie es mir bitte zu.“
Sie: „Das geht nicht. Wir müssen uns überzeugen, dass die 6! Bände und die Kassette in Ordnung sind. Es sind ja sehr kostbare in Leder gebundene Bände“
Ich: „Wie? Was heißt 6 Bände? Es sind – moment – 1, 2, 3, …. 10 Bände!“
Sie: „Ich komme Sie am Freitag besuchen. Wann sind Sie da zuhause?“
Ich:“ Am Freitag habe ich keine Zeit, das geht nicht. Warum müssen Sie denn persönlich kommen? Ich habe KEINE Absicht, irgendwelche Bücher zu kaufen. In meine Wohnung geht nichts mehr hinein!“
Sie: „Wir wollen Ihnen nichts verkaufen, aber wir müssen uns persönlich vom Zustand der Bände überzeugen! Diese Bücher sind sehr wertvoll, sie werden sie doch sicher jemanden vererben wollen?“
Ich: „Was nach meinem Tod mit den Sachen geschieht, ist mir sowas von wurscht!“
Sie: „Ist Ihnen Donnerstag gegen Mittag Recht?“
Ich: „Nein! Ich will das nicht. Senden Sie mir das Zertifikat per Post zu!“

Das war Anfang der Woche. Heute zu Mittag läutete es an der Gegensprechanlage:
Sie: „Guten Tag, hier ist Frau ***“
Ich: „Wer?“
Sie: „Frau *** von der Firma ***“
Ich: „Ich sagte Ihnen doch schon am Telefon, dass ich keinen Besuch wünsche! Senden Sie mir das Zertifikat zu.“ und hängte den Hörer der Sprechanlage ein.

Bin ich noch in der Schule, wo die Lehrer überprüfen müssen, ob ich meine Arbeiten ordentlich gemacht habe? Was heißt, es muss überprüft werden, wie der Zustand der Bücher ist? Halten die mich für blöd? Das war doch nur ein Versuch, mir etwas Neues einzureden.

Und wozu benötige ich für den Zustand der Bücher ein Zertifikat? Es ist doch augenscheinlich, in welchem Zustand  die Bücher sind!

Bin ich ein kleines Kind, das kontrolliert wird, ob es die Wahrheit sagt, wie die Fangfrage nach 6 Bänden beweist? Ich bin so wütend auf solche Geschäftsmethoden, ich werde bei diesem Buchklub nie wieder ein Buch kaufen!