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Samstag, 5. Januar 2013

Dessert

Heute gab es bei uns Grünkohl. Wenn ich diese norddeutsche Speise koche, dann riecht das mein Oldie kilometerweit und kommt schon mit dem Essbesteck in der Hand bei der Haustüre herein. 

Einige wissen es schon, dass mein Liebling vor 36 Jahren aus Hamburg nach Wien gekommen und bei mir ansässig geworden ist. Hier gibt es grundsätzlich Wiener Küche wie z.B. Spaghetti Bolognese oder geschnetzeltes Hühnerfleisch a la Döner. 

Spaß beiseite. 

Natürlich koche ich international. Und wenn ich guter Stimmung bin, koche ich Speisen, die er aus seiner Heimat kennt. Dazu gehören Birnen-Bohnen-Speck, Bauernfrühstück und natürlich Grünkohl. Die Grünkohldosen müssen wir aus dem Norden mit nach Wien nehmen, wenn wir seine Heimat besuchen, da es sie hier in Wien nicht gibt.

Aber das wollte ich eigentlich nicht erzählen, sondern von dem Dessert berichten, das es als Nachtisch heute gab. Das Rezept habe ich von Frag-Mutti-de und nennt sich Eulenbuscher Pudding. 

Zutaten (Original):
2 Päckchen Vanillepudding
1 Liter Milch

400 g Sahne (Schlagobers)
100 g Blockschokolade
1 Dose Mandarinen
1 kleine Dose Ananasstücke

Zuerst wird der Pudding gekocht und ca. 3 Stunden kalt gestellt. 

Tipp von mir: Pudding bekommt keine Haut, wenn er sofort nach dem Kochen luftdicht zugedeckt wird, z.B. in einer Tupp**schüssel mit Deckel.

Sahne schlagen, den abgekühlten Pudding cremig rühren, die abgetropften Mandarinen und Ananasstückchen und die geschlagene Sahne unterrühren, danach die geriebene Schokolade darunter mischen. In Dessertschalen oder -gläser füllen und eine Stunde kalt stellen.

Ich habe von dem Rezept oben nur die Hälfte genommen. Es hat für 6 Personen völlig gereicht.


Kommentare:

  1. Liebe Lemmie,
    das Rezept werde ich mal ausprobieren. Ich bin ebenfalls auf der Suche nach Rezepten für eine große Gesellschaft. Ich werde doch im Mai 70 und weil ich nicht soviel Geld habe, möchte ich das Buffet für 50 Leute selbst machen. Hast du eine Idee?
    Ganz liebe Neujahrsgrüße von mir und danke für deine lieben Kommentare.
    Gerti

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    1. Liebe Gerti, wenn Du an Deinem Geburtstag selbst für das Essen und Trinken sorgen willst, dann brauchst Du danach aber ein Sanatorium für Deine Erholung.
      Wäre da eine Jause mit Kaffee und Kuchen nicht einfacher?
      Eine Möglichkeit ist ein Kesselgulasch, das kannst Du ein bis zwei Tage vorkochen. Als Nachtisch einen unkomplizierten Obstsalat oder etwas mit Erdbeeren, die im Mai ja überall wachsen.
      Du solltest fragen, ob Catering in Deiner Nähe angeboten wird. Für diese Menge an Leuten brauchst du ja auch Geschirr. Das ist für Dich alleine bestimmt nicht machbar.

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  2. Für den ersten Dessert-Durchgang hätte bei uns vermutlich die Hälfte auch gereicht, aber verf*essen wie wir Steirer sind, hätten von sechs Personen sicher vier einen Nachschlag verlangt *g*

    Damit keine Haut auf dem Pudding entsteht, lege ich immer Mikrowellenfolie direkt auf die Oberfläche. Das funktioniert auch bestens.

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    1. Ich lege Untertassen auf die Schüsserl mit Pudding. Das hilft auch sehr gut.

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  3. Liebe Lemmie,
    das liest sich gut und ich werde es bestimmt ausprobieren.
    Ich wünsche dir noch alles Gute für das Jahr 2013. Leider ist seit Anfang Dezember bei uns alles in den Hintergrund getreten, weil es der Mama unserer Schwiegertochter immer schlechter ging und am 2. Weihnachtstag hat sie den Kampf gegen die Leukämie bzw. die Folgen der Chemo und Bestrahlung mit nur 50 Jahren verloren.
    lg margrit

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    1. Das sind schlimme Tage für euch alle. Ich/wir haben diesen Dezember 4 vertraute Weggefährten verloren. Es macht sehr traurig. Zwei davon nach langem Kampf gegen Krebs.
      50 Jahre ist viel zu jung zum Sterben. Noch dazu eine Mutter zu verlieren, das ist immer sehr schmerzvoll.

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  4. Hummel, Hummel nach Wien.
    Ja wenn das so ist.
    Selbstverständlich gibt es doch bei euch dann auch den im Norden üblichen Lapskaus, oder?
    Schöne Sonntagsgrüße,
    Werner!

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    1. Mors, Mors.
      Labskaus mache ich auch öfter. Besonders Sohn Nr. 1 ist ein begeisterter Fan dieser Speise.

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  5. ich musste grinsen sah dein Oldie förmlich wie er gerannt kommt und riecht den Grünkohl, ich mag ihn auch so sehr und dein Nachtisch mhm lecker das Rezept das notiere ich mir.. vielen Danke dafür!
    Schönen Sonntag wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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    1. So oft ist er sonst nicht in der Küche, wie beim ständigen Kosten vom Grünkohl. "Ich muss ja kosten, ob er noch immer schmeckt!"

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  6. Liebe Lemmie,
    das sieht wirklich lecker aus, aber bitte nicht für mich. Ich vertrage keine Sahne, dafür nehme ich etwas mehr Ananas, die liebe ich!!!
    Schönen Wochenanfang und
    lieben Gruss
    moni

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    1. Das werde ich nächstens auch ausprobieren. Ohne Sahne schmeckt es sicher auch gut.

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  7. Hallo Lemmie,
    bei euch gibt es echt keinen Grünkohl??
    Aber das wollte ich eigentlich gar nicht sagen....
    Sondern das: Das Dessert hört sich echt lecker an und ist auch einfach herzustellen.
    Gruß Heike

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    1. Da aber schon so viele Deutsche in Wien arbeiten, wird es dieses Gemüse vielleicht auch bald hier geben.

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  8. Guten Abend, liebe Lemmie :)

    das kann ich mir gut vorstellen, dass dein Oldie sich über so typisch norddeutsches Essen freut, wenn er aus HH stammt. In den Genuß kamen wir ja vor kurzem auch. In unserem Fall Grünkohlsuppe - sehr lecker :) Ich kenn das (obwohl in Schwaben aufgewachsen) auch von Kindheit an, weil meine Eltern aus Norddeutschland stammen. Als Kind mochte ich es nicht so - das kam erst später.

    Das Dessert sieht ja superlecker aus und klingt auch so. Hmmm - jetzt hab ich Hunger. Und das um die Uhrzeit ;)

    Liebe Abendgrüße an dich, und eine schöne neue Woche wünsch ich dir :)

    Ocean

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    1. Den Grünkohl mochte ich anfangs auch nicht so gerne, besonders das Schmalz drinnen war mir zu fett. Hier kommt mir kein Schmalz hinein, aber ich gieße mit Rindsuppe auf. Dadurch wird der Geschmack lieblicher.

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  9. Grünkohl aß ich nicht nie aber Du hast mir da schon einen Kochtipp gegeben: Kohl ;)
    Wird heut am Bauernmarkt schauen, für morgen dann.

    Aber Poldi ? Dein Mann kommt mit Essbesteck in der Hand bei der Haustüre herein ?
    Na ja ;)

    werner-p


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    1. Mein lieber Mann ist so verfress.... lach
      Unseren Kohl (Kelch) habe ich schon als Kind mit Leidenschaft gegessen.

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  10. Hallo Lemmie, mit Grünkohl kann ich meine Jungs aus dem Haus jagen :-). Das Dessert sieht ja lecker aus, das würd meinen Jungs auf jeden Fall schmecken. Grüßle Bettina

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    1. Anfangs weigerte sich meine Schwiegertochter, diesen Grünkohl zu essen. Jetzt sitzt sie auch schon bei voll gefülltem Teller bei uns.

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  11. Grünkohl essen wir auch für unser Leben gern.
    Aber aus Dosen?
    Kannst Du keinen gefrorenen Grünkohl mitnehmen?
    Die Fahrt ist wahrscheinlich zu lang.

    Aber das Dessert sieht gut aus, und liest sich auch gut.
    Ich werde es mal notieren und mal nach kochen.

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    1. Der Grünkohl aus Dosen schmeckt echt gut. Ich brauche ihn nur noch kochen und würzen. Es sind ca. 2 kg-Dosen. Bei mindestens 10 Stunden Autofahrt wäre der Gefrorene sicher Matsch.

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    2. Frischen Grünkohl könntest Du sicher mitnehmen, der hat nichts gegen 10 Stunden Autofahrt, aber das ist halt wesentlich mehr Arbeit den zuzubereiten.
      Der aus Dosen sieht immer so dunkel aus, gefrorener und frischer ist heller grün.
      Aber die Farbe ist nur optisch, wichtig ist ja letztendlich der Geschmack.
      Kennst Du mein Rezept "Grünkohlauflauf"?
      Eine nette Abwechselung zu dem normalen Grünkohlrezept.
      LG
      Agnes

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    3. Das Rezept werde ich gleich suchen. Du hast es ja sicher in Deiner HP.
      Angeblich soll es in Wien auch schon gefrorenen Grünkohl geben. Bei so vielen Deutschen, die hier arbeiten, wundert es mich nicht, dass auch solche Lebensmittel hier zu kaufen sind.

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