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Montag, 14. Mai 2012

Omas

Peter ist 9 Jahre alt und soll für die Schule einen Aufsatz schreiben. Thema: Omas

Er gibt der Lehrerin sein Heft und diese liest:

Eine Oma ist eine Frau, die keine Kinder hat. Das ist der Grund, weshalb sie die Kinder anderer Leute mag.
Omas haben eigentlich nichts zu tun. Sie brauchen nur einfach da zu sein.
Wenn man mit Omas spazieren geht, laufen sie ganz langsam, um nicht die Raupen und Blätter auf dem Parkweg zu zertreten.
Sie sagen auch nie zu einem, dass man schneller gehen und nicht rumtrödeln soll.
Gewöhnlich sind Omas dick. Aber sie sind auch nicht zu dick, denn sie können sich noch bücken, um einem die Schnürsenkel zuzubinden.
Sie wissen auch genau, dass Kinder immer das größte Stück Kuchen bekommen.
Echte Omas hauen einen nie. Wenn sie schimpfen lachen sie auch.
Omas tragen eine Brille und Omas können sogar ihre Zähne herausnehmen..
Wenn sie eine Geschichte vorlesen, werden sie nicht grantig, wenn sie dieselbe Geschichte mehrmals vorlesen müssen.
Sie sind auch gar nicht so gebrechlich, wie sie immer vorgeben, selbst wenn sie öfter sterben als wir.
Jeder sollte versuchen, eine Oma zu besitzen, vor allem derjenige der keinen Fernseher hat.
(Verfasser unbekannt)

Kommentare:

  1. Ja, die lieben Omis :)

    Fällt mir das Lied vom Heintje ein..,
    "
    Oma so lieb, Oma so nett,
    ach wenn ich Dich, meine Oma nicht hätt,
    wär?s auf der Welt
    so traurig und leer,
    denn eine Oma wie die gibt?s nie mehr.

    "
    Herzlichen Gruß zum Wochnbeginn
    Werner

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    1. Ohne Omas wäre die Jugendzeit viel ärmer.

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  2. Liebe Lemmie,
    eine wirklich schöne Darstellung über die Oma.
    Leider wurde mir eine Beurteilung meiner Omas verwehrt.
    Der Krieg war schuld daran.
    Liebe Grüße vom WW.
    WERNER!

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  3. Die lieben Zeilen stammen sicher von einem sehr praktisch veranlangten Kind .....er sieht die Welt wie sie ist !
    Am besten gefällt mir der letzte Satz ...köstlich !
    Somit einen wunderschönen Wochenbeginn für alle Omas und dir liebe Lemmi , herzliche Grüße
    ingrid

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    1. Ist ja verständlich: Wenn schon kein Fernseher, dann wenigstens eine Oma, die Bücher vorlesen und Spiele spielen kann.

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  4. Liebe Lemmie, herzliche Grüße zum Wochenbeginn.
    Die Kinder haben halt eine genaue Beobachtungsgabe und die hier ist auch noch ganz lieb gemeint.
    Ich hatte auch eine liebe Oma, mütterlicherseits, die ich mit meinen Pflegeeltern immer 1x im Monat in Westberlin besuchte.
    Tschüssi Brigitte

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    1. An meine Oma kann ich mir nur dunkel erinnern. Sie war sehr krank.

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  5. Wie lustig geschrieben! Ich habe meine Oma mütterlicherseits sehr geliebt. Sie war eine kleine, pummelige Oma mit weißem Haar. Ich hab sie nie traurig gesehen, obwohl sie gerade nach dem Krieg schlimme Zeiten erleben musste. Sie war immer freundlich und ging regelmäßig in die Kirche. Mit ihr konnten wir albern und totalen Spaß haben.
    Als unser Kleiner geboren wurde, hat sie mich gleich daheim besucht. 2 Tage später ist sie friedlich eingeschlafen. Ich vermisse sie noch heut, 21 Jahre später.
    Viele Grüße von Kerstin.

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    1. Solche schönen Erinnerungen sind unbezahlbar.

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