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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Erinnerungen



Wir wohnen schon 43 Jahre in diesem Wohnhaus. Viele Jahre war gleich neben dem Eingang zu unserer Stiege ein Blumengeschäft.

Angestellte dieses Geschäftes zogen immer am 5. Dezember ab beginnender Dämmerung als Krampus und als Nikolo verkleidet durch die Wohnhausanlage. Ach war das herrlich. Die Kinder lachten und quietschten und genossen diese Auftritte.

Diese Blumenhandlung gibt es schon lange nicht mehr, leider. Es wird hier immer öder und langweiliger. Aber ich bin froh, dass wir so fröhliche Stunden erleben durften.


Kommentare:

  1. Ja Poldi, was wir von so Stunden haben ist die Erinnerung, und dazu können wir singen
    Lang lang ist`s her...

    Schönen Abend
    werner-p

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    1. Aber wir singen nur, wenn niemand zuhört ;)

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  2. Ja ja so gehts dahin,aber die Erinnerung bleibt.Danke und liebe Grüße Ilse.

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    1. Die kann uns höchstens das schwindende Gedächtnis nehmen.

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  3. So wie du es schreibst, sind es sehr schöne Erinnerungen, das freut mich.

    Wünsche dir einen schönen Nikolausabend und ein lieber Gruß von Mathilda ♥

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  4. Das ist wohl überall das Gleiche. Dein Header gefällt mir sehr.
    Lieben Gruß
    Elke

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  5. die schönen Erinnerungen kann uns niemand nehmen, liebe Poldi
    lg
    karl

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    1. Es gibt ja eine Vielzahl an schönen Erinnerungen.

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  6. moin lemmie,
    wirklich schöne erinnerung!
    der krampus ist der mit der rute?
    ich erinnere mich an verdächtige folgsamkeit in der vorweihnachtszeit, aus angst vor rute und sack und einem leeren gabentisch.
    es gab damals viel arbeit auf dem bauernhof und wenn die zeit des fütterns kam war bereits das heu locker vom boden geholt, das stroh geschnitten und die rüben geputzt.
    heute eine erinnerung mit wehmut...
    lg kelly

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    1. Ja, der Krampus ist der mit der Rute.
      Manche Erinnerungen sind mit Wehmut verbunden, trotzden auch mit Freude, dass wir sie erleben durften.

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  7. Liebe Lemmie,
    je älter man wird, desto mehr treten die Erinnerungen an all das, was früher war, mehr und mehr in den Vordergrund.
    Dazu gehören Gutes und Schlechtes. Jedoch sind die Veränderungen auf allen Gebieten teils auch gut, sonst lebten wir ja noch in der Steinzeit.
    Lasst uns dazu fröhlich singen.
    Liebe Grüße,
    Werner!

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    1. Es sind immer wieder die Veränderungen, die unsere Erinnerungen besonders stark werden lassen.

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  8. Das sind schöne Erinnerungen, liebe Lemmie. Ja, schade, daß immer mehr solcher Läden schließen (und oftmals irgendwelchen Ein-Euro-Shops oder Handyläden weichen müssen ..) da geht das ganze Flair verloren, das es früher gab.

    Ich erinnere mich an das Adventssingen mit der Jungschar - wir sind bei älteren und z. T. bettlägerigen Menschen von Haus zu Haus gezogen und haben Weihnachtslieder gesungen..

    Liebe Grüße an dich..hab ein schönes Adventswochenende :)

    Ocean

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    1. Schade, dass sich solche schönen Bräuche aufhören. Auf dem Land gibt es zum Glück auch jetzt noch Brauchtumspflege.

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  9. Liebe Lemmi,
    ja ich habe auch noch viele schöne Erinnerungen des Nikolaustages. Leider verschwindet diese alte Tradition immer mehr. Heute lieben die meisten " den virtuellen Nikolaus :-)"

    Dir wünsche ich ein schönes Wochenende und einen gemütlichen 2. Advent.
    Liebe Grüße, Anke

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    1. Danke liebe Anke. Es freut mich, wieder von Dir zu lesen.

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  10. Ich wünsche dir von Herzen, ganz viele Glücksmomente in der Zukunft, die dann zu liebevollen Erinnerungen werden! Dich sachte drück, wenn du magst! Luise ♥

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    1. Vielen Dank liebe Luise. Dein Drücken tut gut. Es ist manchmal schwierig, die leise Wehmut wegzubringen.

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  11. Trotz allem ist in Wien immer noch mehr erhalten geblieben, als z. B. in deutschen Großstädten. Das Problem der alten Läden ist ja bekannt, wenn sie keinen Umsatz machen, gehen sie eben ein.
    Was mir an Wien aufgefallen ist, es gibt zwar reichlich Bäcker-Läden in den Bezirken, aber wenn du einen Fleischhauer suchst, läufst meilenweit. Die meisten Metzger bei euch sind da in Supermärkten. Wenn man was besonderes will, muss man zu einem Markt hatschen oder fahren.

    Liebe Grüße!
    G.

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    1. Mit den Fleischhauern stimme ich Dir zu. Auch ich muss manchmal lange suchen, bis ich ein Fleisergeschäft finde. Aber hier in der Nähe gibt es einen Markt unter Dach, da bekam ich letztens gekochte Schweinshaxerl. Ein lange entbehrter Genuss.

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  12. Liebe Lemmie –
    euer Wien hat wirklich seine Vor- und Nachteile, vor allem wenn man aus Bayern kommt und eine völlig andere Struktur- und Denkweise gewohnt ist.
    Wien ist ungefähr mit Paris vergleichbar. Solche Riesengebilde sind wir eher kleinteiligen Bayern einfach nicht gewöhnt :-)

    Dir und deiner Familie wünsche ich ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2013.
    Man liest sich in alter -ach was- junger Frische.

    Herzlichst,
    G.

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    1. Einerseits lebe ich gerne in Wien. Diese Vielfalt möchte ich nicht missen, doch oft sehne ich mich nach einem kleinen Ort in schöner Umgebung, wo ich nicht so anonym wie in der Großstadt leben muss.

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  13. Hallo Lemmie,

    das klingt interessant.

    Sowas wäre bei uns gar nicht denkbar gewesen - ich habe 20 Jahre in (verschiedenen) Blumenläden gearbeitet, da hieß es nur immer keulen, keulen, keulen... bloß keinen Handschlag zuviel machen... schneller, effizienter, mehr, noch mehr in noch weniger Zeit.... gleichzeitig mehrere Kunden bedienen/ auf's Telefon achten/ den Chef beruhigen/ Aufträge abarbeiten/ Blumen vom Container in die Vasen stopfen/ Sträuße vorfertigen/ ... wie gesagt: Alles gleichzeitig. Dass man vielleicht zwischendurch auch mal auf's WC müsste oder dergleichen, das musste dann eben ignoriert werden.... Hunger war auch Standard... und das bei Kühlschranktemperaturen... keine Heizung (angeblich "zu teuer" - lieber wurden die Angestellten dazu angehalten, die im Schaufenster erfrorenen teuren Orchideen wegzuschmeissen)... usw.... das Absurdum würde wohl ein dickes Buch ergeben.

    Und der Gewinn all dieser Keulerei? Deutlich weniger als das Gehalt einer Putzfrau...

    Jetzt bin ich schon ca. 10 Jahre "clean" - und merke doch immer noch leichte Panik aufsteigen, wenn ich bestimmte Blumensorten sehe... (wenn es im August die ersten Alpenveilchen gab, wusste man schon, dass man sich innerlich auf den "Weihnachts-Tod" einstellen musste... Überstunden, während andere Wochenende haben und feiern...)

    So, nun hast du einen kleinen Eindruck, was es so alles "hinter der Bühne" gibt ;-)
    Es tangiert mich aber nicht mehr so, ich lasse es einfach "weg" :lol:

    Die Deutschen spinnen ja eh bei manchen Sachen (engstirniges Angst-Gebaren), ich denk mal, die Österreicher sind da vielleicht ein bisschen cooler? ;-)

    Grüssle, frieda

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    1. Das ist ja schrecklich, was Du da schreibst. So schlimm war es hier zum Glück nicht. Ich habe oft mit den Inhabern des Blumengeschäftes geplaudert, mit der Verkäuferin bin ich jetzt noch befreundet. Es war immer eine gute Atmosphäre in dem Geschäft.

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  14. Ja, liebe Lemmie, es stirbst so manches Liebgewonnenes in der kalten Hektik heutiger Tage in einer Welt, die ausschließlich von Finanzleute bestimmt wird. Es ist die Gier, die die Menschlichkeit und mit ihr die Menschen unglücklich hinterlässt ... wobei ich nicht glaube, dass die Deutschen ein engstirniges Angst-Gebaren besonders ausgeprägt haben! Sondern dass dieses Gefühl des Ausgenutztwerden zum Wohle weniger weltweit inzwischen zu Hause ist!

    ganz liebe Grüße von Ulrike

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    1. Mit diesem Gefühl hast Du sicher nicht unrecht. Auch in Österreich macht sich dieses Gefühl langsam breit.

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